Die DGNE bietet mehrere Supervisionen im Jahr für ihre Mitglieder an

Das Besondere an unseren Supervisionen ist, dass neben der beratenden Zeit mit Fragen und Wünschen für die Er- oder Nacharbeitung einzelner Themen aus Anamnese, Screening, Übungsprogramm und Fallbesprechungen immer ein Schwerpunktthema angeboten wird.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, gilt die Reihenfolge der Anmeldung

Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 10 beschränkt.

Vor der Supervision wird an die Teilnehmer ein Fragebogen verschickt, in dem inhaltliche Fragen und Wünsche formuliert werden können und auch, ob eine Fallbesprechung vorgetragen werden möchte.

Die Supervision kostet einheitlich 200,– €.

NEL Training und das Bewegungsübungsprogramm

Wann – Wie – Warum

Das Bewegungsübungsprogramm orientiert sich an der physiologischen frühkindlichen Entwicklung im 1. Lebensjahr.
In der Supervision steht die individuelle Anpassung der Übungen an die Bedürfnisse des Kindes im Mittelpunkt.

NEL Training  – und Elternarbeit

Verstehen und handeln

Krisen und Chancen in der Zusammenarbeit mit Eltern.
Die Supervision bietet folgende Inhalte:

  • Motivation der Eltern und Kinder
  • Aspekte der Anleitung
  • Krisenbewältigung

NEL Training – und schulisches Lernen

Lesen – Schreiben – Rechnen

Schwerpunkt Lesen

  • Welche Auffälligkeiten lassen auf eine LRS schließen?
  • Was ist im Schriftspracherwerb zu berücksichtigen?
  • Welche Übungen unterstützen den Erwerb der Schriftsprache?

Schwerpunkt Schreiben

  • Welche Auffälligkeiten lassen auf eine unreife Malentwicklung und Graphomotorik schließen?
  • Wie entwickeln sich Hand- und Blickmotorik als Voraussetzung für eine ausgewogene Auge-Hand-Koordination?
  • Welche Übungen unterstützen diesen Prozess?

Schwerpunkt Rechnen

  • Welche Auffälligkeiten lassen auf Schwierigkeiten im Zahl- und Mengenerwerb schließen?
  • Welche pränumerischen Voraussetzungen sind für einen erfolgreichen Erwerb mathematischer Fähigkeiten erforderlich?
  • Welche Übungen unterstützen den Zahl- und Mengenerwerb?

NEL Training – und Zusammenhang Mund und Hand

vom Lautieren zum Sprechen und vom Stützen zum Greifen

In dieser Supervision steht die Sprachentwicklung im Vordergrund und soll im Zusammenhang zur Handmotorik und der neurophysiologischen Entwicklung erläutert werden.

  • Welche Auffälligkeiten weisen schon sehr früh auf eine SEV hin?
  • Welche Auswirkungen haben Haltung und Tonus auf die Sprache und die Feinmotorik?
  • Welche Übungen des Bewegungsprogramms eignen sich besonders gut und warum !

Jahres-Übersicht aller Termine 2019

DatumOrtThemenSupervisor
26./27.01.2019WolfenbüttelNE – und ElternarbeitMarian Louise Giffhorn
09./10.03.2019Bad VilbelNEL Training® – und BewegungsübungenMarion Krykorka und Friederike v. Drachenfels
25./26.05.2019SaarbrückenNEL Training®- und Zusammenhang Mund und HandChristine Britz-Simon und Petra Seedorf-Gries
Juni 2019HannoverNEL Training® – und Bewegungsübungen - AufbauFriederike v. Drachenfels und Elke Bretz
07./08.09.2019HannoverNEL Training® – und BewegungsübungenFriederike v. Drachenfels und Elke Bretz
12./13.10.2019GummersbachNEL Training® – und schulisches Lernen - Schwerpunkt RechnenPetra Seedorf-Gries

Kurzportraits der Supervisorinnen

Friederike v. Drachenfels

– Staatl. geprüfte und anerkannte (Krankengymnastin) Physiotherapeutin
– NE – Therapeutin
– Pörnbacher® Therapeutin
– Dozentin für Gleichgewichtsprogramme nach Dorothea Beigel®
– Psychologische Beraterin
– Supervisorin DGNE e.V.
– Vorsitzende der DGNE e.V.

Meine krankengymnastische Ausbildung hat mir einen sehr differenzierten Blick auf die motorische Entwicklung, die Haltung und die Bewegungsmuster eines Menschen ermöglicht. Die Fortbildungen zur Neurophysiologischen Entwicklungsförderin und zur Pörnbacher Therapeutin haben diesen Blickwinkel geschärft und die wichtigen Entwicklungsschritte eines Kindes in ihrer Bedeutung im Zusammenspiel von Motorik, Sensorik und geistiger Entwicklung sehr verdeutlicht.

Mir ist es sehr wichtig, die Übungen dem Entwicklungsstand des Kindes zuzuordnen und die Bedeutung der korrekten Ausführung darzustellen.

Das Studium zur Psychologischen Beraterin bietet mir die Möglichkeit beratend in der Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kind und Therapeut zu wirken, mögliche Besonderheiten oder familiäre Belastungen anzusprechen und bei der Suche nach Lösungen zu helfen.

Meine langjährige Berufserfahrung gibt mir eine sichere Sichtweise und Einschätzung der NE.

Marion Krykorka

Marion Krykorka

– Staatlich anerkannte Physiotherapeutin(Krankengymnastin)
– NE Therapeutin
– Neurophysiologische Bewegungstherapie Säuglinge und Kleinkinder
– Neuromuskuläre Therapie
– Elternkursleiterin starke Eltern starke Kinder beim Deutschen Kinderschutzbund e.V.

Meine langjährigen Berufserfahrungen und Fortbildungen in der Frühtherapie mit Säuglingen, sowie meine Arbeit mit Kleinkindern geben mir eine stabile Grundlage im Erkennen physiologischer und unphysiologischer Bewegungs-und Verhaltensmuster.

Der Erfolg des NE Übungsprogrammes ist abhängig von einer korrekten Wahl und Ausführung der einzelnen Übungsschritte, abgestimmt auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen.

Darauf wollen wir in dieser Supervision besonderen Wert legen und praktische Erfahrungen sammeln.

Elke Bretz

– Staatl. geprüfte und anerkannte (Krankengymnastin) Physiotherapeutin
– NE – Therapeutin
– Bobath und Vojta Therapeutin (Kinder und Erwachsene)
– Psychomotorik
– Pörnbacher® Therapeutin
– Bilaterale Integration
– FOI (Funktionelle Osteopathie und Integration)
– Benaudira Hörtraining
– Dozentin für Gleichgewichtsprogramme nach Dorothea Beigel®
– Supervisorin DGNE e.V.

Nach meiner Ausbildung zur Krankengymnastin (Physiotherapeutin) spezialisierte ich mich zeitnah im Bereich Kinderneurologie. Diverse neurologische Weiterbildungen erweiterten meinen Blick für die Bewegungsentwicklung. Dabei stand die Entwicklung im ersten Lebensjahr und der daraus resultierenden Folgeproblematiken im Vordergrund.

Seit über 20 Jahre arbeite ich hauptsächlich mit Kindern mit Entwicklungsproblemen. Zusätzlich bin ich als externe Therapeutin in einer Förderschule mit Schwerpunkt geistiger Behinderung tätig, wo unphysiologische oder pathologische Bewegungsmuster zu meinem Alltag gehören.

In der Supervision soll der Blick für die korrekte Übungsausführung der NE Übungen geschärft und in den Zusammenhang mit der frühkindlichen Entwicklung gebracht werden. Praktisches Üben ist ein wichtiger Bestandteil dieser Supervision.

Marian Louise Giffhorn

Sie ist in den Niederlanden geboren und aufgewachsen und studierte an der Sociale Academie in Amsterdam, Diplom Maatschappelijkwerk, mit dem Schwerpunkt Behindertenarbeit (SI, Psychomotorik und Bobathpraxis als Teil der Ausbildung). Für ihre Arbeit in Deutschland hat sie sich an der Fachhochschule Braunschweig nachqualifiziert und mit der Fachprüfung in Diplom-Sozialarbeit/Sozialpädagogik abgeschlossen.
Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in der Behindertenarbeit mit Kindern und jungen Erwachsenen und in der Beratung in diesem Bereich.

Seit 1993 ist sie PEKiP-Gruppenleiterin (sozialpädagogische Entwicklungsbegleitung für Eltern mit Babys), auch für integrative Gruppen. Zwölf Jahre war sie 1. Vorsitzende des PEKiP-Vereins.

In ihrer langjährigen Behinderten- und PEKiP-Arbeit war sie immer auf der Suche nach einem grundlegenden, effektiven Behandlungsansatz, der für Menschen in allen Altersstufen anwendbar sein sollte und deren Entwicklung fördern sollte. Diesen Ansatz fand sie 2003 durch die Fortbildung „Neurophysiologische Entwicklungsförderung (INPP)“.

Seither arbeitet sie in eigener Praxis „Entwicklungsförderung und Beratung“ und hält Workshops für Eltern, Erzieher/Erzieherinnen und Lehrer/Lehrerinnen über Neurophysiologische Entwicklungsförderung.

Marian Louise Giffhorn ist verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Kindern. Sie lebte und arbeitete seit 1985 zuerst in Braunschweig und lebt und arbeitet heute in Wolfenbüttel.

Regine Lorenzen

Regine Lorenzen ist Erzieherin und Diplom Sozialpädagogin und bringt langjährige Erfahrungen aus der Psychiatrie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit. Weiterbildungen in NE, Bilateraler Integration (beides bei Kindern und Erwachsenen) und Gestalttherapie.

Eigene Beratungspraxis seit 2006 mit Erziehungsberatung (Schwerpunkt Entwicklungsförderung) und psychologischer Beratung (Einzeln, Paare, Supervision, Coaching), Vorträge, Fortbildungen (seit 2010 bei „PÄGO“), seit 2016 Vorstandsmitglied des Landesverbandes „Legasthenie und Dyskalkulie in Schleswig-Holstein e.V.“

Zusätzliches Fachwissen über die Folgen moderner Ernährung auf die Motorik, die Kognition, die Emotionen und das Sozialverhalten und Wechselwirkungen mit unserer NE-Förderung.

Inhalt der Supervision von Marian Louise Giffhorn

Während des Supervisionswochenendes gehe ich auf Fragen und Wünsche der Teilnehmenden zu Anamnese, Befunderhebung, Übungsprogramm, sowie die individuelle Anpassung der Übungen an die Bedürfnisse des Kindes oder Erwachsenen ein.

Besonders hilfreich sind Fallbesprechungen, die die Teilnehmenden mitbringen.

Außerdem können wir auftretende berufliche Probleme, Konflikte im Arbeitsalltag, Elternarbeit je nach Bedarf der Gruppe besprechen. Der Blick von „außen“ durch einen „Nichtbeteiligten“ im System hilft neue Ansätze und neue Wege zu erkennen.

Auch NE mit behinderten Kindern könnte ein mögliches Thema sein.

Petra Seedorf-Gries

Dipl. Lern- und Mototherapeutin mit pädagogischer Ausbildung, langjähriger Berufserfahrung und umfangreichen Zusatzqualifikationen mit den Schwerpunkten:

– Legasthenie und Dyskalkulie
– Sensorisch-Integrative Motodiagnostik und Mototherapie
– Psychomotorik
– Neurophysiologische Entwicklungsfördrung®
– Padovan-Methode
– Benaudira Hörtraining
– Psychomotorik
– Fein- und Graphomotorik
– Dozentin für Gleichgewichtsprogramme nach Dorothea Beigel
– Supervisorin für die DGNE e.V.

Christine Britz-Simon

Staatlich anerkannte Logopädin in eigener Praxis mit langjähriger Berufserfahrung

– Zusatzqualifikationen:
– NE-Therapeutin
– Padovan-Therapeutin®
– Pörnbacher-Therpeutin®
– Sensorisch-Integrative Motodiagnostik und Mototherapie
– Dozentin für Gleichgewichtsprogramme nach Dorothea Beigel®
– Supervisorin für das Hörtraining JIAS
– Supervisorin DGNE e.V.

Meine logopädische Ausbildung legte den Grundstein für ein erstes Wissen über Kommunikationsstörungen des Menschen. Die frühe Fortbildung zur Padovan-Therapeutin erweiterte meine logopädische Arbeit mit den Bereichen Sensorik und Motorik, sowie deren Zusammenhänge zu den Entwicklungsbereichen des Menschen, hier v.a. den sog. vorsprachlichen Mundfunktionen. Diese prälinguistischen Funktionen bilden bis heute eine komplexe Grundlage für alle weiteren sprachlichen Entwicklungsschritte in Verbindung mit Grobmotorik des Körpers, Feinmotorik der Hände, Entwicklung der Augenmuskelmotorik und zentraler Hörverarbeitung.

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