Vorgehensweise der NE-Therapie

Unabhängig von einer möglichen Diagnose wie ADHS, oder Problemen wie mangelnde Ausdauer oder Schulangst wird ein ausführliches Anfangsgespräch geführt: Anhand eines detaillierten Fragebogens wird zusammen mit den Eltern aus der Entwicklungsgeschichte des Kindes herausgefunden, ob die bestehenden Auffälligkeiten in einer neurophysiologischen Reifungsstörung begründet sind.

Dabei werden unter anderem Fragen erörtert über die Schwangerschaft und die Geburt, soweit dies bekannt ist. Bei Erwachsenen oder nicht leiblichen Kindern ist dies nur eingeschränkt möglich.

In dem Gespräch geht es nicht um Diagnosen, sondern um Symptome und Probleme, die sich im Alltag zeigen.

DGNE_Vorgehensweise

Um die Diagnosen wie ADHS oder Symptome z. B. Schulangst oder mangelnde Ausdauer zu verbessern, ist es notwendig den Grund der Schwierigkeiten zu erkennen

Gibt die Anamnese Aufschluss darüber, ob die Probleme des Kindes einen neurophysiologischen Hintergrund haben, erfolgt eine umfangreiche Befunderhebuung, die folgende Bereiche umfasst:

• Grobmotorik und Gleichgewicht
• Feinmotorik
• Vorhandensein tonischer Bewegungsmuster
• Fehlen von Halte- und Stellreaktionen
• Entwicklung der Seitigkeit / Lateralität
• Augen-Hand-Koordination
• Augenmuskelmotorik
• Visuelle und auditive Wahrnehmung

In einem ausführliches Gespräch mit dem Klienten oder den Eltern des Kindes werden die Ergebnisse der Befunderhebung mit den Problemen in Bezug gesetzt und die Zusammenhänge zwischen neuromotorischen Unreifen und tonischen Dysbalancen  erklärt.

Auf Grund der Ergebnisse wird ein individuelles Übungsprogramm zusammengestellt.

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Der Therapieansatz umfasst spezifische Bewegungsübungen, die aus den Ergebnissen der Befunderhebung für das Kind abgeleitet
 werden. Das Übungsprogramm setzt an den neurophysiologischen Unreifen, die in tonischen Bewegungsmustern zu erkennen sind, an.

Gezielte Bewegungsübungen, die täglich zu Hause durchgeführt werden müssen, helfen, die physiologischen Bewegungsmuster zu trainieren. So können die Halte-, Stell- und Gleichgewichtsreaktionen ihre Aufgaben sicher übernehmen.

Mit Hilfe der verbesserten Motorik und der dadurch ebenfalls besseren Wahrnehmung verschwinden in der Folge viele der Verhaltens-, Lern- und Bewegungsprobleme. Unter Anleitung wird das Übungsprogramm eingeübt und muss dann täglich zu Hause – ca. 5 – 10 Minuten – durchgeführt werden.

Alle 6 – 8 Wochen erfolgt eine Überprüfung des Trainingsprogrammes.
 Das Programm wird entsprechend der Ergebnisse angepasst und erweitert. Das Training umfasst einen Zeitraum von 1 – 2 Jahren.

Es gibt eine Honorarempfehlung.

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