NE-Therapie und allgemeine Informationen zum Asymmetrisch-Tonischen Nackenreflex / Fechterstellung

Entstehung: intrauterin, bleibt aktiv bis zum im 6. Lebensmonat im Wachzustand, im Schlaf bis zum 3. Lebensjahr möglich.

Auslöser des ATNR

Der Reflex wird über die Kopfdrehung zur Seite ausgelöst, dabei strecken sich Arm und Bein der Gesichtsseite und die Gliedmaßen der Hinterhauptseite beugen sich. Durch die Verbindung von Kopf-, Augen- und Armbewegung bildet der ATNR/Fechterstellung die Grundlage für ein erstes Training der Zusammenarbeit von Auge und Hand und damit eine fundamentale Voraussetzung für alles spätere Lernen in der Schule.

Mögliche Auswirkungen durch fortbestehende frühkindliche Bewegungsmuster des  ATNR / Fechterstellung:

  1. Die Kopfbewegung ist nicht unabhängig von der Körperbewegung möglich
  2. Die Fähigkeit, die Körpermittellinie zu überkreuzen, ist erschwert
  3. Schwierigkeiten der Augenmuskelmotorik und der visuellen Wahrnehmung
  4. Homolaterale (einseitige) statt alternierender (überkreuzender)  Bewegungsmuster, wechselnde Lateralität (Seitigkeit)
  5. Mögliche Auswirkungen in der Schule:
    • Zeilen können nicht eingehalten werden
    • Schreiben und gleichzeitige Kopfbewegung (Blick zur Tafel), lassen den Stift wegrutschen
    • Unreife und verkrampfte Stifthaltung, erhöhter Druck auf den Stift
    • Lese- und Rechtschreibprobleme
    • Erlernen der Schreibschrift ist erschwert.

Die Neurophysiologische Entwicklungsförderung DGNE® erkennt Ursachen vieler Lern-, Verhaltens-, Bewegungs- und Wahrnehmungsproblemen bei Kindern.

Das Ziel der Therapie ist, dafür zu sorgen, dass diese Kinder ihr mitgebrachtes Potenzial ungestört und selbstregulierend nutzen können.

Info zur NE-Therapie

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